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Remote Work: Virtuelle Teamarbeit kennt keine Grenzen

Entfernungen spielen heute keine Rolle mehr: Nie war es einfacher, mit Menschen aus allen fünf Kontinenten Kontakt zu halten und zu pflegen. Davon profitiert auch die Arbeitswelt. Ob Konzern, mittelständisches oder kleines Unternehmen: Mit digitalen Werkzeugen wie Videokonferenzen, virtuellen Konferenzräumen oder Messengerdiensten lassen sich Mitarbeiter im Home Office nebenan genauso einbinden wie der Kollege in Indien.  

Remote Work rechnet sich

Wie eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.530 Unternehmen in Deutschland zeigt, steigt der Anteil von Remote Work konstant: Schon vier von zehn Unternehmen lassen Mitarbeiter zuhause arbeiten, und jedes zweite erwartet, dass dieser Trend sich fortsetzt. Hintergrund dieser Entwicklung: Unternehmen sparen durch Projektmanagement mit virtuellen Teams Zeit und Geld. Mithilfe von Conferencing-Technologien lassen sich Meetings organisieren, ohne das Büro verlassen zu müssen – aufwändige Reisen entfallen. Kommunikation kann quasi jederzeit stattfinden und Standorte, Home Offices und mobiles Personal einschließen. „Die Entwicklung muss hin zu einem durchgängigen, cloudbasierten und geräteübergreifenden Arbeitsplatz gehen“, sagt Stephan Grabmeier, Personalexperte von der Personal- und Managementberatung Kienbaum.

Globales Team für das vernetzte Auto

So, wie es Bosch schon vormacht: Mithilfe der internen Arbeitsplattform Bosch-Connect, auf die mehr als 320.000 Beschäftigte Zugriff haben, entwickelt der Technologiekonzern in einem virtuellen Team Lösungen für das vernetzte Auto. Beteiligt sind Mitarbeiter aus Deutschland, Nordamerika, China, Indien, Portugal und Malaysia – ihr gebündeltes Fachwissen reicht von Künstlicher Intelligenz bis zur Sensor-Entwicklung. Sie nutzen die unterschiedlichsten Formen des Informationsaustausches wie Videokonferenzen, Blogs und Wikis.

Digitales Arbeiten verkürzt Durchlaufzeiten

Auch bei dem Autozulieferer Marquardt arbeiten die Entwickler über Zeitzonen und Kontinente hinweg zusammen. So treffen sich etwa Kollegen aus den USA, Rumänien, Indien und dem Stammsitz in Rietheim-Weilheim mehrmals in der Woche im virtuellen Konferenzraum. Das Team kann nahezu 24 Stunden am Tag am Produkt arbeiten und so die Durchlaufzeiten erheblich verkürzen.

Mehr Effizienz und Team Spirit dank externer Mitarbeiter

Zwei wenig kooperative und daher wenig effektive Büro-Teams bereiteten dem Personalunternehmen Traitify aus Baltimore in den USA Kopfzerbrechen. So kamen die Geschäftsführer auf die Idee, zusätzliche Remote-Arbeitskräfte einzusetzen. Schon nach wenigen Monaten sorgten die neuen Mitarbeiter im Home Office dafür, Produktivität und Team Spirit in beiden Teams zu verbessern – nicht zuletzt dank digitaler Helfer wie Messenger und Videokonferenz.

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