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Augmented und virtual Reality - was erwartet uns?

Der Weltraum(-tourismus) – Unendliche Weiten für Geschäftsmodelle

Virtual Reality und Augmented Reality: Digitale Scheinwelt oder Blick in die Zukunft?


Forschung, Dienstleistung und Medien bündeln bereits heute eine Vielzahl an Technologien und Entwicklungen, die in absehbarer Zeit unsere Realität erweitern könnten. Dabei eröffnen digitale Welten ein breites Spektrum an Vorteilen für mediengestützte Interaktionen. Dank leistungsstarker Prozesse und innovativer Möglichkeiten in der Informationstechnik haben sich immer wieder neue Verfahren im privaten sowie industriellen Bereich ausgeprägt. Die Begriffe virtuelle und erweiterte Realität kennt fast jeder – doch was verbirgt sich hinter diesen beiden Formen der Wahrnehmung?

Während die virtuelle Realität eine künstliche, computergenerierte Atmosphäre schafft, reichert die erweiterte Realität die Wahrnehmung im Blickfeld des Nutzers mit simulierten Inhalten an. Interaktive Elemente werden in die augenscheinliche Welt hineinprojiziert, wobei die realen Anteile überwiegen. Die Technik um Virtual Reality erregt aktuell großes Aufsehen. Wer sich eingehend mit dieser Thematik beschäftigt, wird verstärkt feststellen, das Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) bald in der Lage sein werden, unseren Alltag nachhaltig zu verändern.

Dreidimensionale Inhalte machen Ideen greifbar


Die Inhalte einer VR-Simulation sind grenzenlos. Auf der einen Seite kann es sich um fantastische fiktive Welten handeln, auf der anderen Seite ist es möglich, eine Erscheinung auf sogenannten digitalen Zwillingen – detailgetreuen Abbildungen der Realität – aufzubauen. Derzeit investieren zahlreiche Unternehmen viel Erfindergeist, um sogenannte Enterprise-Systeme auf den Markt zu bringen. In endlosen Bereichen der Wirtschaft werden VR und AR längst großgeschrieben – egal ob im Maschinenbau, in der Automobilbranche, bei Trainingssimulationen oder im medizinischen Sektor. Die Vorteile liegen auf der Hand: Verfahrensweisen können funktioneller gestaltet, Entwürfe schon vorab kreiert und komplexe Erzeugnisse intelligenter gewartet werden. Obwohl sich beide Technologien in den vergangenen Jahren enorm entwickelt haben, liegen in ihrer Verbesserung weitere unternehmerische Chancen, visuelle Objekte in das Sichtfeld der Anwender zu integrieren.

Einer der bedeutendsten Treiber dieser Systeme ist jedoch der private Markt. Pokémon Go war definitiv der Hit und brachte Augmented Reality in alle Köpfe. Erlaubt das Headset den Eintritt in die Simulation, ermöglichen in beiden Händen gehaltene Controller zusätzlich die Interaktion mit der virtuellen Computerwelt. Datenbrillen oder kabellose Head-Mounted Displays gelten seit ihrer Einführung als das Nonplusultra in der Branche. Zahlreiche Modelle wie Microsofts HoloLens oder die Oculus Rift machen bereits seit Längerem interaktive Anwendungen mit maximal sechs Freiheitsgraden möglich. Smart Glasses beziehungsweise Data Glasses, könnten in weiter Ferne ebenso den Durchbruch als kleine vernetzte Computer schaffen. Die Technologien werden immer intelligenter und die Spezifikationen nähern sich letztendlich der Blütezeit.

Das Wow-Erlebnis der erweiterten Realität ist aber nicht nur mit speziellen Brillen, sondern auch in Verbindung mit Google Cardboards, Smartphones oder Tablets möglich. Jeden Tag kommen neue Apps auf den Markt, mit denen man Simulationen in eindrucksvollen Szenen erleben kann und mithilfe einer Datenbrille das Gefühl bekommt, sich mitten im Geschehen zu befinden. Darüber hinaus werden diese digitalen Inhalte stetig weiterentwickelt – sei es um bei Computerspielen und Sportübertragungen den Nervenkitzel zu steigern, geplante Urlaubsziele schon vor der Reise zu begutachten oder ablenkungsfreie Informationen beim Autofahren zu erhalten – für Kreative eröffnen sich hierbei unzählige Möglichkeiten.

Schöne neue Welt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten


Über die Zukunft von computergestützten Simulationen lässt sich nur spekulieren. Bei jeder neuen Wendung in der Kommunikationstechnologie brachten die Marketing- und Werbegemeinschaften ihre vorhandenen Konzepte mit, um sich an das neue Medium anzupassen. Radio, Fernsehen, Internet und Mobile haben all diese Entwicklungen miterlebt, sodass die virtuellen und erweiterten Realitäten wahrscheinlich auch ähnlichen Modellen folgen werden. Zu guter Letzt wird es darauf ankommen, konkrete User Stories zu entwickeln und eine klare Ansprache an die Zielgruppen zu entwerfen, was man mit derartigen Technologien bewirken möchte. Experten sind sich sicher, dass mit der Entwicklung schnellerer Prozessoren und verbesserter Software die Anwendungsgebiete der virtuellen und erweiterten Realität deutlich zunehmen. In weiter Ferne wäre sogar denkbar, dass AR-Simulationen nicht mehr über Datenbrillen, sondern direkt über Kontaktlinsen an den Sehnerv übermittelt werden. Insbesondere könnten höhere Auflösungen und externe Hilfsmittel wie motorisierte Drehstühle oder vibrierende Stirnbänder, das häufig auftretende Phänomen der Motion Sickness, einer Gaming-Übelkeit verbessern.

Solange die Menschheit existiert, können wir davon ausgehen, dass in der Zukunft viele weitere innovative Anwendungen für beide Technologien entstehen, und vielleicht eine grundlegende Art und Weise, wie wir dank der Möglichkeiten kommunizieren und arbeiten.

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